Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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16.09.2016

Vortrag über Marlene Dietrich

Im Rahmen der Ausstellung „Israelis & Deutsche“ präsentiert die Deutsch-Israelische Gesellschaft Ostfriesland in Kooperation mit der Volkshochschule Leer am Dienstag, 20. September, um 19 Uhr im Forum der Sparkasse LeerWittmund in der Mühlenstraße 93 in Leer einen kostenfreien Vortrag über Marlene Dietrich. Unter dem Titel „Engel sollen nicht sterben: über die Legende Marlene Dietrich“ informiert Dr. Dieter Strauss aus München über das bewegte Leben der Schauspielerin und Sängerin.


Foto: National Archives and Records Administration. Marlene Dietrich gibt einem verletzten US-Soldaten ein Autogramm (Belgien 1944).

Foto: National Archives and Records Administration. Marlene Dietrich gibt einem verletzten US-Soldaten ein Autogramm (Belgien 1944).

Foto: Bundesarchiv. Marlene Dietrich 1933.

Foto: Bundesarchiv. Marlene Dietrich 1933.

Foto: Michael Maor. Marlene Dietrich mit Jerusalems Bürgermeister Teddy Kolleg im Jahr 1966.

Foto: Michael Maor. Marlene Dietrich mit Jerusalems Bürgermeister Teddy Kolleg im Jahr 1966.

„Marlene Dietrich, ein Name, der mit einer Liebkosung beginnt und mit einem Peitschenknall endet“. Ein Zitat des französischen Schriftstellers, Regisseurs und Malers Jean Cocteau, das das bunte Leben Marlene Dietrichs treffend beschreibt, dessen Reiz uns in Bann zieht, wie der „Blaue Engel“ den Professor Unrat. Von dem „Girl am Kudamm“ der zwanziger Jahre mit dem Welterfolg des „Blauen Engel“ reicht der Vortrag über ihre berühmten Hollywoodfilme wie „Marokko“ (1930) mit der Schaffung des geheimnisvollen Dietrich-Gesichtes bis zu ihrer Betreuung amerikanischer Truppen im 2. Weltkrieg und ihren anschließenden Welttourneen als charismatische Sängerin bis Mitte der siebziger Jahre, die sie auch im Februar 1966 nach Israel brachten. „Ich kann kein Happy-End erfinden“, war bitterer Seufzer der Dietrich, der ihre letzten Krankheits-Jahre in Paris umschreibt.

Einlass ist ab 18.30 Uhr. Die Ausstellung „Israelis & Deutsche“ ist vom 10. September bis zum 14. Oktober kostenfrei zu den Geschäftszeiten der Sparkasse zu besichtigen.


Über die Ausstellung „Israelis & Deutsche“
Die Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 50 Jahren war besonders in Israel eine umstrittene Entscheidung. Mit Mut und Vision haben Menschen in beiden Ländern dazu beigetragen, ein enges Geflecht von Verbindungen aufzubauen und eine gemeinsame Gegenwart zu schaffen. Die Ausstellung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V. (DIG) zeichnet die facettenreiche Entwicklung der deutsch-israelischen Beziehungen mit ihren Höhen und Tiefen nach. Dabei kommen vor allem die Menschen hinter den Schlagzeilen zu Wort, die durch ihren Einsatz neben den offiziellen diplomatischen Kooperationen zwischenmenschliche und sehr oft freundschaftliche Verbindungen geschaffen haben.


Über Dr. Dieter Strauss
Nach vier Assistentenjahren in der Germanistik an der Universität Bonn und nach zweijähriger Tätigkeit als DAAD-Lektor an der Universität Nijmegen/NL arbeitete der promovierte Germanist und Historiker Dieter Strauss in vier Kontinenten und sieben Ländern für das Goethe-Institut. Die Reise führte von Amsterdam über Jakarta, Paris, München, Santiago de Chile, Sao Paulo nach Rabat/Casablanca. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag auf der kulturellen Programmarbeit. Auf Projekten wie der Restaurierung einer alten Salpeterstadt in der chilenischen Wüste, der Wiederholung einer Brasilienexpedition aus dem 19. Jahrhundert, der Erstellung einer Ausstellung über das Exil Klaus Manns in Paris, Amsterdam und den USA, der Erarbeitung einer Ausstellung über die brasilianische Mutter hinter der Schriftstellerdynastie Mann oder dem Filmzugprojekt in Marokko.
Strauss lebt heute als freier Autor und Referent in München. Seine letzten vier Buchpublikationen behandeln die Familie Mann, den „Humboldt“ Brasiliens, Baron Georg Heinrich von Langsdorff, die deutsche auswärtige Kulturpolitik und Johann Wolfgang Goethes Wanderjahre in Lateinamerika und der Südsee mit Schwerpunkt auf Goethes Kontakten zu den wichtigsten Lateinamerika-Reisenden seiner Zeit wie Alexander von Humboldt, Georg Forster, Prinz Wied zu Neuwied oder Spix und Martius. Dass er auch über Langsdorff informiert war, wird dabei zum ersten Mal nachgewiesen.


Kontakt

Volkshochschule für die Stadt
und den Kreis Leer e.V.
Haneburgallee 8
26789 Leer
Tel.: 0491 - 92 99 2-0
Fax: 0491 - 92 99 2-10
E-Mail: info(at)vhs-leer.de

Öffnungszeiten

Vormittags:
Mo. – Fr.  08.00 – 12.00 Uhr

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Wir machen mit bei der offiziellen VHS-App. Sie bietet eine bundesweite Kurssuche, spielerische Übungsvideos und ein interaktives Sprachspiel.

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