Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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24.06.2016

Kurs zu abschlussorientierter Grundbildung beendet: Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse zu verbessert

Kürzlich endete bei uns der Lehrgang „Abschlussorientierte Grundbildung“. Er richtete sich an Deutsche sowie Migranten mit guten Deutschkenntnissen, die aber Schwierigkeiten beim Verstehen von Texten haben und nicht sicher im Gebrauch der Schriftsprache sind.


Absolvent/innen des Kurses zur abschlussorientierten Grundbildung mit Monika Schlosser von den obw (links), Projektleiterin Ursula Hempel (2.v.l.), Lars Wöllenstein von den obw (3.v.l.), den Dozent/innen Ulrike Kemper (5.v.l.) und Jens Freese (7.v.l.) sowie dem VHS-Fachbereichsleiter Detlev Maaß (2.v.r.).

Absolvent/innen des Kurses zur abschlussorientierten Grundbildung mit Monika Schlosser von den obw (links), Projektleiterin Ursula Hempel (2.v.l.), Lars Wöllenstein von den obw (3.v.l.), den Dozent/innen Ulrike Kemper (5.v.l.) und Jens Freese (7.v.l.) sowie dem VHS-Fachbereichsleiter Detlev Maaß (2.v.r.).

Seit Oktober 2015 engagierten sie sich 20 Stunden pro Woche, um ihre individuellen Lese-, Schreib- und Rechenkenntnisse zu verbessern. Dabei kamen insgesamt 700 Unterrichtsstunden zusammen. „Jeder für sich hat hier über neun Monate Besonderes geleistet“, lobte VHS-Fachbereichsleiter Detlev Maaß die Teilnehmenden bei der Übergabe der Bescheinigungen. Mit dem Projekt habe die VHS einige innovative Konzepte ausprobiert.

Stellvertretend für das Dozententeam zeigte sich Theresia Sommer von dem Engagement der Gruppe beeindruckt. Für die einzelnen Teilnehmer/innen verteilte sie Blätter mit den eigenen Schriftproben vom Beginn und Ende des Projektes – mit deutlich sichtbaren Unterschieden im Blick auf saubere Schreibweise und Struktur. Die Teilnehmenden zeigten sich sehr zufrieden und bedankten sich für die Zusammenarbeit. „Wir fanden das wirklich toll.“

Zu den Zielen der Fortbildung gehörten unter anderem der Abbau von Lernängsten und die Vermittlung von neuen positiven Lernerfahrungen. Dadurch sollte gleichzeitig auch das Selbstvertrauen der Teilnehmenden gesteigert werden. Außerdem sollte die Beschäftigungsfähigkeit erhalten beziehungsweise verbessert und eine aktivere wie effektivere Kommunikation am Arbeitsplatz ermöglicht werden. Schließlich sollte die Fähigkeit verbessert werden, mit Veränderungen umzugehen.

In Zusammenarbeit mit den Ostfriesischen Beschäftigungs- und Wohnstätten (obw) sowie dem Jobcenter Leer mit finanzieller Unterstützung der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung Niedersachsen haben wir den Kurs durchgeführt.


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