Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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01.02.2016

Diavortrag über Usbekistan

Bei uns findet am Sonntag, 7. Februar, um 16 Uhr in der Haneburg ein Diavortrag über Usbekistan statt. Darin zeigt der Weltenbummler Gottfried Schmidt faszinierende Bilder des Landes und berichtet ausführlich von seinen Erlebnissen.


In der Stadt Chiva stieß Gottfried Schmidt auf dieses prächtig gemusterte Minarett.

In der Stadt Chiva stieß Gottfried Schmidt auf dieses prächtig gemusterte Minarett.

In der Stadt Chiva stieß Gottfried Schmidt auf dieses prächtig gemusterte Minarett.

In der Stadt Chiva stieß Gottfried Schmidt auf dieses prächtig gemusterte Minarett.

Blick auf den Registanplatz in der Provinzhauptstadt Samarkand.

Blick auf den Registanplatz in der Provinzhauptstadt Samarkand.

Blick auf den Registanplatz in der Provinzhauptstadt Samarkand.

Blick auf den Registanplatz in der Provinzhauptstadt Samarkand.

Unabhängig seit 1991 liegt die ehemalige Sowjetrepublik Usbekistan in Zentralasien. Weit über ihre Grenzen bekannt ist sie in erster Linie durch ihre berühmten Städte entlang der Seidenstraße. Besonders begeistert war Schmidt auf seiner Reise durch das Land von der Architektur der Seidenstraßen-Städte Bukhara, Chiva und Samarkand, vom quirligen Treiben auf den farbenfreudigen Märkten sowie der Gastfreundschaft der Menschen.

Bereits vor mehr als 2.000 Jahren verband die Seidenstrasse Orient und Okzident. Endlose Karawanen zogen auf ihrem Weg von Venedig nach China und zurück durch Usbekistan. Transportiert wurde nicht nur Seide, es gelangten auch Gold, Weihrauch und Gewürze von Ost nach West, während sie für China der wichtigste Importweg für Glas- und Edelmetallwaren aus dem Mittelmeerraum war. Viele Bauwerke in Samarkand, Bukhara und Chiva, den Städten des ?Goldenen Rings?, zeugen noch heute vom einstigen Reichtum.

Bukhara ist Zentralasiens heiligste Stadt, wobei die Altstadt als Weltkulturerbe anerkannt ist. Die Stadt ist voller architektonischer Meisterwerke, sind Moscheen, Minarette, Koranschulen und eine Festung zu bewundern, kann an einem der zahlreichen künstlich angelegten Wasserbecken ein Glas Tee mit den stets freundlichen Einheimischen getrunken werden.

Chiva ist über 2.500 Jahre alt, bietet Paläste, Moscheen und Koranschulen. Die mittelalterliche Altstadt ist noch immer komplett von einer imposanten Lehmmauer umgeben. Ein Gang durch die Gassen fasziniert immer wieder mit neuen Eindrücken.

Einer der Höhepunkte der Reise ist sicherlich die 2.750 Jahre alte Stadt Samarkand, die mit ihrer fantastischen Architektur begeistert. 3 prächtige Koranuniversitäten aus dem 15. und 17. Jhdt., verkleidet mit Millionen farbenprächtiger und mit Goldfäden durchwirkter Kacheln, bilden den Platz Registan, der gerne als der schönste Platz der Welt bezeichnet wird. Er bildete früher das wirtschaftliche Herzstück der Region, war zentraler Marktplatz auf dem die Karawanen der Seidenstrasse Halt machten. Heute wird er bevölkert von unzähligen Touristen.

Der ehemalige Herrscher Timur Lenk, gestorben 1405, der gerne Tyrann unter den Tyrannen genannt wird und der die indirekte Abstammung von Dschinghis Khan für sich beanspruchte, liegt mit zwei Söhnen und zwei Enkelsöhnen im beeindruckenden Mausoleum Guri Amir in Samarkand begraben.

Weitere Informationen mit Anmeldemöglichkeit erhalten Sie hier oder telefonisch unter 0491 - 92 99 20 sowie direkt in der Haneburg.


Kontakt

Volkshochschule für die Stadt
und den Kreis Leer e.V.
Haneburgallee 8
26789 Leer
Tel.: 0491 - 92 99 2-0
Fax: 0491 - 92 99 2-10
E-Mail: info(at)vhs-leer.de

Öffnungszeiten

Vormittags:
Mo. – Fr.  08.00 – 12.00 Uhr

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