Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
Kursangebote
14.12.2015

33 Jahre Ausbildungen zum Suchtkrankenhelfer und -berater durchgeführt

33 Jahre lang hat sich Friedo Knipp bei uns als Dozent engagiert. Zahlreiche Kurse, Bildungsurlaube und Fortbildungen hat er rund um das Thema Sucht durchgeführt. Insbesondere leitete er 34 Ausbildungen zum Suchtkrankenhelfer beziehungsweise weiterführende Ausbildungen zum Suchtkrankenberater.


V.l.n.r.: Sabine Kasimir, Friedo Knipp, Gabriele Donovang und Heike-Maria Pilk.

V.l.n.r.: Sabine Kasimir, Friedo Knipp, Gabriele Donovang und Heike-Maria Pilk.

406 Teilnehmende haben die jeweils über ein beziehungsweise anderthalb Jahre gehenden Fortbildungen in der Zeit abgeschlossen. Seit 2010 leitete er die Ausbildungen gemeinsam mit Gabriele Donovang. Sie hatte selber die Ausbildungen absolviert und ist dann als Dozentin eingestiegen.

Nun war der Moment der Verabschiedung gekommen und stellvertretend für die VHS bedankten sich unsere Leiterin Heike-Maria Pilk und die Fachbereichsleiterin Sabine Kasimir bei den beiden für ihren außergewöhnlichen Einsatz. Entstanden war die Fortbildung 1981 in Zusammenarbeit mit den Universitäten Göttingen und Oldenburg. Knipp arbeitete seit 1980 in der Suchtberatungsstelle einer Krankenkasse und war von Anfang an dabei. „Im ersten Kurs waren 16 Teilnehmende – alles Alkoholkranke“, erinnerte sich Knipp. Hinterher seien die Kurse gemischter gewesen mit Suchtkranken, Freunden, Angehörigen oder Arbeitskollegen von Betroffenen.

In den Lehrgängen setzten die beiden auf erfahrungsbezogenes Lernen. Teilnehmende seien häufig mit der Erwartung eines Frontalunterrichts wie in der Schule gekommen. Sie seien aber andere Wege des Lernens gegangen - ohne Papier, dafür mit viel direkter Ansprache, niedrigschwellig und mit Exkursionen. „Das waren schon ganz tolle Menschen, die wir im Laufe der Jahre kennengelernt haben“, waren sich beide einig. Nach wie vor trifft sich eine Gruppe aus rund 16 Absolventen monatlich. „So lebt das eigentlich immer noch ein Stückchen weiter“, freute sich Knipp.

Obwohl das Thema Sucht immer noch aktuell sei, waren die Ausbildungen in den letzten Jahren nicht mehr zustande gekommen. Donovang vermutete, dass der Preis abschreckend gewirkt haben könnte. Möglicherweise hätten sich auch die Menschen verändert und sie seien weniger bereit, sich über einen so langen Zeitraum an eine Fortbildung zu binden.


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